Kochen und Ernährung

Was bedeutet eigentlich gesunde Ernährung?

Fast jeder möchte sich gesund ernähren, aber was ist nun eigentlich wirklich gesund. Tatsächlich ist das ein so umfassends Thema, das man wahrscheinlich sein gesamtes Leben damit zubringen könnte, nach der optimalen Ernährung zu forschen. Auf der anderen Seiten isst jeder Mensch jeden Tag und die wenigsten machen sich wirklich viele Gedanken. Trotzdem scheint Nahrung nur dann wirklich krank zu machen, wenn man sich extrem einseitig ernährt. Das würde also heißen, wenn man auf ein paar Grundregeln achtet, kann man sich gesund ernähren und muss trotzdem nicht zu einem Ernährungswissenschaftler werden um den eigenen Speiseplan aufzustellen.

Auf den Körper hören

Eigentlich muss man garnicht viel wissen um in Grundzügen schon zu erkennen, was gesund ist und was nicht. Wer sich mit seinen gewohnten Lebensmitteln fit und gesund fühlt, liegt in der Ernährung sicher schon ganz richtig. Wer sich andererseits immer schlapp und müde fühlt, sollte einmal darüber nachdenken, die Ernährung umzustellen. Eine Anleitung dazu wäre etwa die Ernährungspyramide.

Ernährungspyramide
Ernährungspyramide

Die Ernährungspyramide als Richtlinie

Um es einfacher zu machen, die Mengen in den einzelnen Lebensmittelgruppen in der Ernährung umzusetzen, ist schon seit langem die sogenannte Ernährungspyramide im Umlauf. Diese schematische Darstellung hat meist eine Basis aus Gedreideprodukten, in einigen Modellen ist es aber auch Obst und Gemüse. Fleisch, Fisch und Milch gehören zu den Lebensmittelgruppen, die man mäßig viel essen sollte und ganz an der Spitze stehen Süßes und Fette, die nur einen kleinen Anteil der Ernährung ausmachen dürfen. Die Ernährungspyramide bietet keine recht detaillierte Anleitung aber immerhin eine gute Grundrichtung um eine gesunde Ernährung zu erzielen.

Die Verarbeitung der Lebensmittel

Auch die Verabeitung der verschiedenen Nahrungsmittel is relevant. Hier kann man sich die Grundregel zu Herzen nehmen: Je stärker ein Lebensmittel verarbeitet wurde, desto ungesünder ist es meist. Oder andersherum, alles was nur kaum verarbeitet direkt aus der Natur auf den Tisch kommt ist für die Ernährung am wertvollsten. Das gilt für frisches Obst und Gemüse ebenso wie für Fisch oder Fleisch, das Sie frisch an der Theke kaufen können oder als verarbeitetes Fertiggericht oder Konserve aus dem Regal.

Die Zubereitungsformen

Neben den Lebensmitteln selbst ist freilich die Zubereitungsart von Bedeutung. Ist Gemüse noch gesund, wenn Sie es mit Öl in der Pfanne anbraten? Sollten Sie es lieber im Damfgarer dämpfen? Gerade Gemüse ist roh oder kurz gegart optimal, da so die meisten Nährstoffe erhalten bleiben. Viele Lebensmittel müssen natürlich ganz durchgegart werden um die Lebensmittelsicherheit zu gewähren, aber auch hier gilt, möglichst wenig Fett und die Temperaturen nur so hoch wie wirklich nötig. Auch verkohlte Ränder, wie sie beim Grillen von Lebensmitteln oft vorkommen, sind eher ungut und sollten vermieden werden.

Die Mengen, die man isst

Die generellen Mengen sind ja bereits in der Ernährungspyramide erkennbar, aber es ist auch von Bedueutung, wie viel Sie in einer Mahlzeit bereits von einem Lebensmittel zu sich nehmen. Optimalerweise besteht jede Mahlzeit genau aus den Anteilen, wie in der Ernährungspyramide angegeben, was aber freilich nicht immer machbar ist. Trotzdem sollte man versuchen, möglichst ausgewogen zu bleiben. Zu viele Kohlenhydrate in einer Mahlzeit und dafür später nur noch einen Salat? Das ist nicht unbedingt der richtige Weg.

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